Widget Partenaire - Lourdes 2016

Geschichte

Es gilt als sicher, dass diese Gegend der Bigorre schon von Menschen der Frühzeit besiedelt wurde, wie es durch Äxte aus Feuerstein, behauene Steine und die Knochengebilde belegt werden konnte, die in den Höhlen am "Espélugues" gefunden wurden (heute Kreuzweg des Wallfahrtsbezirks von Lourdes).

Gallier, Römer, Barbaren und Mauren befestigten im Laufe der Zeit den Felsen von Lourdes, wo die Burg errichtet wurde.Seit dem 9. Jahrhundert war die Stadt abwechselnd in englischem und französischem Besitz. Während der Religionskriege im 14. Jahrhundert wurde sie von den Truppen der Hugenotten geplündert.Im 17. Jahrhundert verlor die Zitadelle durch den Anschluss der Bigorre an Frankreich (1607) und die Fortschritte in der Waffentechnik an Bedeutung. Sie beherbergte eine kleine Garnison und wurde Staatsgefängnis (Schloss).Lourdes hat während der Französischen Revolution (1789) keine großen Schäden erlitten und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem beschaulichen Städtchen. Um 1850 war die Burg von einer Garnison der Infanterie belegt. Die Stadt war lediglich eine Etappe für Kurgäste, die vom Thermalwasser von Barèges, Cauterets, Luz-Saint-Sauveur und Bagnères-de-Bigorre angezogen wurden, und für die ersten Bergsteiger auf ihrem Weg in Richtung Gavarnie. Lourdes war damals nur ein bescheidener Hauptort im Landkreis mit 4135 Einwohnern.

Zu diesen Einwohnern gehörten auch François und Louise Soubirous, die mit ihren vier Kindern seit 10 Jahren in der Mühle von Boly lebten. Ihre älteste Tochter war Marie Bernarde, die am 7. Januar 1844 geboren und Bernadette gerufen wurde.

Im Jahr 1854 stürzte die Familie Soubirous ins Elend: Arbeitsunfall, bei dem François ein Auge verlor, Anklage wegen Diebstahl, Einkerkerung und Verlust der Mühle. Schließlich wütete die Cholera in Lourdes und tötete 38 Menschen. Bernadette, die selbst an Cholera und Tuberkulose erkrankte, behielt für den Rest ihres Lebens eine anfällige Gesundheit.
Gezwungen, die Mühle zu verlassen, fand die Familie 1857 eine Zuflucht in einem 16 m2 großen ehemaligen Gefängnis, das "Cachot" (Kerker) genannt wurde.

Im Alter von 14 Jahren sollte Bernadette, die weder lesen noch schreiben konnte, noch ihre erste Kommunion empfangen hatte und zudem von all diesen Miseren gebeutelt war, ein außerordentliches Ereignis widerfahren.
Am 11. Februar 1858 gingen Bernadette, ihre Schwester Toinette und eine Freundin, Jeanne Abadie, zum Holz suchen in die Grotte Massabielle, die entlang des Flusses Gave gelegen ist. Während Toinette und Jeanne Holz sammelten, hörte Bernadette ein Geräusch, das einem Windstoß ähnelte. Sie hob den Kopf und sah in einer Vertiefung des Felsens eine in weißes Licht getauchte Dame, die sie ansah und lächelte.

Das war die erste Erscheinung, der noch 17 weitere folgen sollten.

Seit mehr als 150 Jahren empfängt Lourdes jährlich mehr als 6 Millionen Pilger und Besucher.

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65100 LOURDES
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